Das Schulhaus des Fridericianums ist marode – von den Verkabelungen über die Wasserrohre bis zu den Toiletten. Seit 2007 wartet das humanistische Gymnasium in der Sebaldussiedlung auf die Generalsanierung – die anderen älteren Erlanger Gymnasien wurden bereits saniert.
Am 22. Januar entscheidet der Erlanger Stadtrat, ob die Planung für die Generalsanierung des Fridericianums um ein Jahr vorgezogen und Mittel dafür bereits in den Haushalt 2026 eingestellt werden sollen – oder ob die Schulfamilie mindestens ein weiteres Jahr warten muss, bis begonnen wird.
Mein Statement:
- Die Planung der Baumaßnahme muss ab 2026 angegangen werden. Die Zustände werden für die rund 400 Schülerinnen und Schüler und mehr als 40 Lehrkräfte immer problematischer. Deshalb sollten wir trotz der schwierigen Haushaltslage die nötigen Finanzmittel einplanen.
- Das Fridericianum trägt wesentlich zur Vielfalt des Erlanger Schulwesens bei. Es ist eines von nur vier rein altsprachlichen Gymnasien in Bayern – Latein und Altgriechisch sind hier Pflicht. Die Generalsanierung darf nicht – wie manche fordern – davon abhängig gemacht werden, ob sich die Schule für andere Bildungszweige öffnet.
- Die Klassenräume des Fridericianums werden dringend gebraucht. Die Schülerzahlen in Erlangen werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Schon aus diesem Grund können wir es uns nicht leisten, die überfällige Generalsanierung des Gymnasiums weiter zu verschleppen.
Eva Linhart | Oberbürgermeisterin für Erlangen
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