Wie geht es weiter mit der elektronischen Patientenakte (ePA)? Seit April 2025 kann sie bundesweit genutzt werden, seit dem 1. Oktober ist sie für Ärzt:innen verpflichtend. Doch faktisch wird die ePa bisher kaum genutzt. Noch immer herrscht viel Unsicherheit, v. a. in Bezug auf Datenschutz.
Die Bundestagsabgeordnete Rebecca Lenhard ist gerade auf ePA-Tour. Am Dienstag, 28. Oktober, ab 19 Uhr findet eine öffentliche digitale Veranstaltung in Erlangen statt zu Chancen und Risiken der ePA.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
Mein Statement:
- Ich bin eine Befürworterin der ePA. Unser Gesundheitssystem krankt nicht zuletzt an Ineffizienz, umständlichem Informationsaustausch und Bürokratie. Hier kann die ePA Prozesse beschleunigen und vereinfachen.
- Dies gilt insbesondere für einen großen Medizin-Standort wie Erlangen: Die Uniklinik und das Malteser Waldkrankenhaus sind eigenständige Träger mit ihren jeweils eigenen Fachbereichen, Notaufnahmen und Ambulanzen. Die ePA verkürzt die Wege und ermöglicht eine Zusammenarbeit.
- Die ePA kann Behandlungen verbessern und vereinfachen, indem sie Mediziner:innen genaue Daten von z. B. Vorerkrankungen und früheren Diagnosen liefert.
- Die Bedenken beim Datenschutz müssen ausgeräumt werden. Nirgendwo ist Vertraulichkeit so wichtig wie beim Thema Gesundheit. In Praxen und Kliniken muss gelten: Nur direkt Beteiligte erhalten Zugriff auf sensible Patient:innendaten – und jeder Zugriff muss dokumentiert sein.
Eva Linhart | Oberbürgermeisterin für Erlangen
Unser Erlangen kann mehr.

