Mit dem Haushalt 2026 entscheidet sich, ob Erlangen handlungsfähig, zukunftsfest und sozial bleibt. Deshalb legt die Grüne Stadtratsfraktion einen Fünf-Punkte-Plan für die Zukunft unserer Stadt vor.
Einige Maßnahmen müssen bereits jetzt im Haushalt verankert oder noch in dieser Stadtratsperiode angegangen werden, andere nach der Kommunalwahl.
Mein Statement – mit diesen fünf Maßnahmen will ich Erlangen zukunftsfähig machen:
- Wirtschaft stärken: Ich fordere die organisatorische Trennung von Wirtschaftsförderung und Kämmerei. Während die Kämmerei für Haushaltsdisziplin zuständig ist, muss die Wirtschaftsförderung als unabhängiger, flexibler Treiber von Zukunftsthemen agieren.
- Digitalisierung vorantreiben: Eine ämterübergreifende Digitalisierungsstrategie soll Bürokratie abbauen, Abläufe vereinfachen und die Verwaltung entlasten. Ein Innovations- und Digitalisierungsbeirat bringt zusätzliche Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein.
- Zukunftsinvestitionen sichern: Klimaschutz, Verkehrswende und Daseinsvorsorge brauchen handlungsfähige Stadtwerke. Die Erlanger Stadtwerke stehen vor großen Investitionen. Eine weitere Entnahme von drei Millionen Euro aus dem Eigenkapital lehnen wir entschieden ab.
- Bildung priorisieren: Die Sanierung von Schulhäusern muss konsequent vorangetrieben und die Planungen fürs Gymnasium Fridericianum müssen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der städtische Eigenanteil kann über Bundesförderprogramme finanziert werden.
- Sicherheit und Zusammenhalt stärken: Ehrenamt und Begegnung brauchen Unterstützung. Der Neubau des Feuerwehr- und Vereinshauses in Eltersdorf soll 2026 starten. Abgelegene Stadtteile müssen stärker berücksichtigt werden. Kultur und Vereinsleben prägen Erlangen – freiwillige Leistungen dürfen nicht so gekürzt werden, dass Strukturen kaputtgehen. Was unsere Stadt lebenswert macht, muss erhalten bleiben.
Eva Linhart | Oberbürgermeisterin für Erlangen
Unser Erlangen kann mehr.


