Rassismus und Diskriminierung nehmen zu. Bei der Podiumsdiskussion von bildung evangelisch im Kreuz & Quer ging es um die Frage, was wir gegen Alltagsrassismus tun können – und wie wir die Bildungschancen von Migrant:innen verbessern können.
Rassismus ist in Strukturen und Routinen tief verankert und vielen Menschen gar nicht bewusst. Deshalb braucht es eine eindeutige Haltung, sensible Strukturen und viele Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Mein Statement
- Verwaltung muss gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln. Maßnahmen wie z.B. anonymisierte Bewerbungsverfahren schaffen faire Chancen für alle.
- Auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt darf Diskriminierung keinen Platz haben. Deshalb setze ich mich für transparente Vergabekriterien und klare Selbstverpflichtungen im öffentlichen und privaten Bereich ein.
- Ich stehe unverbrüchlich für Demokratie und Menschenrechte ein. Zugleich stärke ich den Schulterschluss mit der demokratischen Zivilgesellschaft – mit Vereinen und Initiativen, die Begegnung ermöglichen, Zusammenhalt und Vielfalt leben.
- Wir brauchen genügend Sprachkurse für Menschen, die zu uns kommen. Spracherwerb und das Wissen über unsere Rechtsordnung sind zentral für Integration. Je früher Geflüchtete mit Sprach- und Integrationskursen beginnen, desto schneller finden sie Arbeit.
- Wir brauchen ein diskriminierungsfreies Lernklima an unseren Schulen. Programme wie “Respekt Coaches” und “Schule ohne Rassismus” stärken den wechselseitigen Respekt. Der Ausbau der Jugendsozialarbeit ist zentral. Denn Bildung ist der Schlüssel zu Integration und Chancengleichheit.
Eva Linhart | Oberbürgermeisterin für Erlangen
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